Portrait

Wer kurze und prägnante Texte bevorzugt, dem empfehle ich das folgende Kurzportrait in 3. Person (ein solches wollte ich schon immer mal schreiben).

Wer mehr über Anima Pompon erfahren möchte, darf sich gerne an der langen Version gütlich tun.


kurz

Anima Pompon ist gelernte und in Rente gegangene Mode Designerin. Sie illustriert leidenschaftlich gerne und liebt Geschichten aller Art. Das Backen hat sie sich selbst beigebracht und legt dabei Wert auf artisanale Herstellung, bei der Geschmack und die Qualität im Vordergrund stehen. Falls sie ein Kuchen wäre, wäre sie ein Russenzopf, denn seien wir ehrlich: der rockt. Ihre Backwaren nennt sie liebevoll Yum Yums, die mehrheitlich englische & amerikanische Gaumentänze veranstalten. Sie lebt mit Ehemann und Katze Morticia in Zürich.


lang

Mein Name ist Anet Strusinski, beim Backen nenne ich mich Anima Pompon. Ich bin Armenierin mit russischen Wurzeln, in Teheran geboren. Meine Kindheit habe ich in Englands Süden, meine Sommer in Kalifornien verbracht. Die Leidenschaft packte mich schon früh, die Kochdüfte in unserem Appartement in London und die Backdüfte in Grossmamas Haus in Los Angeles habe ich nie vergessen. Darum backe ich heute hauptsächlich englische und amerikanische Spezialitäten, süss wie salzig.


Schliesslich verschlug mich meine abenteuerliche Reise in ein kleines Rheintaler Städtchen, später folgte dann der Umzug nach Zürich. Mein Mann, der mich aus dem Nachbarsdorf hierher begleitete, hat österreichische und deutsche Wurzeln. Da liegt es nahe, dass ich meine Leidenschaft fürs Backen auf die Zuckerbäckerkunst ausweitete und ich mich nach jahrelangem Selbststudium insgeheim als Mehlspeisen-Expertin oder sogar als Königin der Mehlspeisen bezeichne: In meinen eigenen vier Wänden darf ich das.


Noch heute ist meine meine Mama meine Lieblingsköchin. Ihr Essen bereitet mir Glücksgefühle - in diesem Zustand habe ich schon glitzernde Einhörner und fliegenden Hunde gesehen. Gebacken hat meine Mama nie, sie meinte immer sie sei süss genug ...


Den abenteuerlichen Sprung in die professionelle Backwelt habe ich im November 2011 gewagt - mit einem Stand in der Markthalle im Viadukt, an der Verkaufsinsel des British Cheese Center. Seither weiss ich wie unwiderstehlich gut englischer Käse und frisch duftende Scones zusammen passen. – ein „match made in heaven“.


Im Juni 2014 habe ich mit meiner jetzigen Geschäftspartnerin Anna, Vollzeit-Chef-Imkerin bei Wabe3, unseren gemeinsamen Laden „Honig Kuchen“ (wir nennen ihn kurz „HoKu“) eröffnet. Sie ist der „Honig“, ich bin der „Kuchen“.

Wir lernten uns als Nachbarn im Hausflur kennen. Nach einem ersten Honigkuchen mit Wabe3-Honig war uns dieser nicht genug und so haben wir am Ende einen Laden mit gleichem Namen auf die Beine gestellt – mitten im schönen Kreis 3 in Zürich.